Petra Lohrum

 
Wie Annette, bin ich durch BiN e.V. an den Tierschutz gekommen.

Seit 1986 habe ich Bouvier des Flandres und liebe diese Rasse.
Mein erster Bouvier hieß Ben und kam mit 6 Monaten zu uns. Er war das Beste was uns passieren konnte. Er akzeptierte sofort unseren 3 Jahre später geborenen Sohn und war sehr souverän und wachsam. Er ist aber bereits im Alter von nur 7 Jahren verstorben.
Danach kam Bob, eigentlich Artus vom Rahser Feld, als Welpe zu uns. Er liebte das Meer und  das Wasser. Als er mit 12,5 Jahren an Krebs starb suchten wir wieder einen Welpen.

So kam dann Robin vom Wilden Süden zu uns. Er war ein sehr ruhiger und ausgeglichener Hund, darum konnten wir 4 Jahre später das Experiment "Not-Bouvier" starten.
Wir haben, erst als Pflegestelle, Kinda aus der belgischen Tötung übernommen und wurden damit zum Pflegestellenversager. Beide Hunde haben sich sehr gut verstanden und Kinda hat mit ihrem Temperament Robin ganz schön aus der Reserve geholt.
Robin  mussten wir im Alter von nur 7 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Und damit Kinda (7 Jahre) nicht alleine blieb kam der zweite Nothund, ein Bouvier-Mix, namens Benjy (10 Jahre) zu uns. Benjy ist ein sehr menschenbezogener, liebevoller Hund der Kinda in die Schranken weisen kann. Trotzdem verstehen die Zwei sich blendend.

Obere Reihe: Benjy und Kinda    Unten: Robin



Der Verein trauert um seine Kassenwartin Petra Lohrum


Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff


Wir hatten noch viel vor, hatten Visionen und Ideen, wollten noch so viel gemeinsam bewegen aber innerhalb Minuten war alles anders. Nun müßen wir ohne Dich auskommen.

Danke für deine jahrelange Freundschaft, deine Loyalität und dein Tun für den Verein.  Wir werden dich vermissen und dir ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt ihrem Mann Gerd, ihrem Sohn Gerrit und der Bouveline Kinda.


Liebe Petra,

ich danke dir ganz persönlich von ganzem Herzen für deine persönliche, jahrzehntelange Freundschaft, dein offenes Ohr wenn alles nervte, deine Ratschläge, Anregungen und Ideen und ich werde die stundenlangen Telefonate und Diskussionen, die öfters meinen Tagesablauf durcheinanderbrachten, sehr vermissen.

Du warst ein toller Ratgeber, wenn bisweilen auch nervig, aber das habe ich an dir gemocht. Ich bin froh dich gekannt zu haben und sehr traurig dass du nun nicht mehr da bist. Wie gerne würde ich mich noch mindestens 20 Jahre von dir nerven lassen.

Du fehlst mir. Wir sehen uns wieder, irgendwann und irgendwo. Ganz bestimmt. 

Annette Bräuninger